Psychische Gefährdungsbeurteilung

Insbesondere die Anforderungen der heutigen Arbeitswelt beanspruchen die Arbeitnehmer immer mehr. Doch nicht nur physische Probleme treten heutzutage immer häufiger auf, auch psychische Erkrankungen rücken immer mehr in den Vordergrund. Parallel nimmt das Bewusstsein, dass Gesundheit nicht nur Körper, sondern auch Geist und Seele umfasst, stetig zu. Die Folge sind wachsende Diagnosehäufigkeiten psychischer Störungen, längere Arbeitsunfähigkeitszeiten und steigende Folgekosten für Unternehmen und Gesellschaft.

 

Der Gesetzgeber reagiert auf diesen Prozess einerseits durch Fördermöglichkeiten für die Betroffenen und deren Arbeitgeber, andererseits durch die Verpflichtung aller Beteiligten zur Prävention vor weiteren Gesundheitsrisiken.

 

Bei der GBU handelt es sich um die Dokumentation und Auswertung von psychischen Gefährdungen am Arbeitsplatz. Jedoch ist die GBU nicht als „Einmalprojekt“ anzusehen, sondern versteht sich als „kontinuierlicher Verbesserungsprozess […], der sich ändernden Gegebenheiten Rechnung trägt“ (BAUA 2014, S. 37). Für den nachhaltigen Erfolg einer GBU ist es entscheidend, dass insbesondere die Geschäftsführung hinter den Maßnahmen steht und der Prozess von Mitarbeitern des Unternehmens mitgestaltet wird. Über die gesetzliche Verpflichtung hinaus empfiehlt sich ein dreigliedriges Verfahren zur psychischen Gefährdungsanalyse, das neben einer Verhältnisanalyse auch eine Verhaltensanalyse sowie die inhaltliche Gewinnung von Daten mittels Interviews oder Gruppendiskussionen ermöglicht. Da es sich bei psychischen Belastungen um ein komplexes Feld menschlichen Erlebens und Verhaltens handelt, ist das Hinzuziehen eines externen Beraters empfehlenswert. Aus diesem Grund werden folgende drei Verfahren empfohlen, die Unternehmensgröße, Mitarbeiteranzahl sowie das Setup des Unternehmens berücksichtigen:

 

1) Workshops:
Alle Mitarbeiter können im Rahmen eines Workshops und/oder Seminar bestehende oder potentielle Probleme ansprechen. Hierbei besteht der Vorteil, dass direkt vor Ort nach einer Lösung gesucht wird und diese in Zukunft umgesetzt werden kann. Jedoch ist es von größter Bedeutung und durch den Gesetzgeber gefordert, dass ein Fachwissen in psychologischen Vorgängen vorhanden ist. Zur Durchführung von Workshops finden Sie hier entsprechend fachkundig geschulte Referenten.

 

2) Mitarbeiterbefragung
Dieses Verfahren eignet sich für größere Unternehmen ab ca. zehn Mitarbeitern. Hierbei werden die Mitarbeiter in schriftlicher Form befragt. Dadurch erhält man einen Überblick sämtlicher Gefährdungen und alle Mitarbeiter können einbezogen werden. Mit PGB.online bieten wir hierzu das innovativste Verfahren an bei dem Sie mit nur 21 Fragen innerhalb von 5 Minuten ihren gesetzlichen Verpflichtungen nachkommen können. Sie wollen die GBU mit alternativen Erhebungsmethoden wie bspw. dem KFZA oder Copsoq Fragebogen oder Optionen aus der BAUA Tool Box prüfen oder darstellen? Wir helfen Ihnen sowohl bei der Entscheidung, welche Methode Ihren Bedürfnissen am Besten entspricht. Mit Hilfe von MEDISinn können Sie die Methode Ihrer Wahl durch unsere innovativen Technologien angepasst auf Ihre Anforderung umsetzen.

 

3) Beobachtungsinterview:
Hier verschaffen sich qualifizierte Beobachter ein Bild von den Mitarbeitern. Die Spezialisten beobachten Mitarbeiter bei ihren täglichen Aufgaben und führen Einzel- oder Gruppengespräche. Anhand dieser Beobachtungen und Gesprächen können sie Gefährdungen erkennen und Maßnahmen dagegen entwickeln. Zur Durchführung von Beobachtungsinterviews finden Sie hier entsprechend fachkundig geschulte Referenten.
Letztendlich fördert eine erfolgreiche Gefährdungsbeurteilung auch die Entwicklung der Unternehmenskultur. Denn nur, wenn sich die Werte, Normen und Ansichten aller Beteiligten auf ein gemeinsames Verständnis von Gesundheit und Wirtschaftlichkeit einigen, dieses beständig diskutieren und neuen Herausforderungen anpassen, ermöglicht der Prozess ein in körperlicher, geistiger, sozialer und wirtschaftlicher Hinsicht gesundes Unternehmen.
MEDISinn bietet durch langjährige Expertise für alle Verfahren Lösungsansätze. Sie können beispielsweise Workshops durch fachkundige Wirtschaftspsychologe oder Interviewgruppen bis zu einer Mitarbeiteranzahl von ca. zehn Personen buchen. Diese werden zusammen mit den Partnern von MEDISinn geplant und durchgeführt. Ab einer Mitarbeiteranzahl von zehn Personen empfiehlt sich besonders die Befragung via Online Fragebogen. Innerhalb nur fünf Minuten ist der Onlinefragebogen ausgefüllt und wird anschließend direkt an unsere Psychologen weitergeleitet. Diese werten alle Fragebögen aus und erstellen einen umfangreichen und vollständig anonymisierten Unternehmensbericht inklusive Maßnahmenvorschläge. Durch die strikte Einhaltung von Datenschutzrichtlinien sind keine Rückschlüsse auf einzelne Mitarbeiter möglich. Gerne können Sie sich hier weitere Informationen zu PGB Online einholen.

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