Was die Digitalisierung mit uns & unserer Gesundheit macht

Mittlerweile ist für jeden zweiten Beschäftigten in Deutschland die digitale Arbeitswelt zum Alltag geworden. Lediglich neun Prozent der Arbeitnehmer verwenden gar keine digitalen Geräte an ihrem Arbeitsplatz, zeigt eine Umfrage des Dachverbands der Betriebskrankenkassen. Unabhängig von der Branche fühlen sich die Arbeitnehmer nahezu immer über ein Viertel mehr belastete als noch in den vergangenen Jahren. Die ständige Erreichbarkeit durch die Digitalisierung in allen Lebensbereichen führt vermehrt zu emotionaler Erschöpfung, Schlaflosigkeit aber auch körperliche Beschwerden wie Rücken- und Nackenschmerzen. So zeigen sich bei über einem Drittel der Beschäftigten stärkere physische aber vor allem auch psychische Belastungen durch die Digitalisierung.

Natürlich weist die digitalisierte Arbeitswelt auch Vorteile im privaten Bereich auf – Familien und Beruf ließen sich besser anhand neuer Kommunikationsmöglichkeiten verbessern – und auch im Gesundheitswesen kann durch telemedizinische Angebote ein besserer Zugang zu Gesundheit und neuen Möglichkeiten für Patienten geschaffen werden.

All diese Ergebnisse machen deutlich, dass vor allem im betrieblichen Gesundheitsmanagement der Fokus nicht nur auf die ergonomischen und körperlichen Belastungen gelegt werden sollte, sondern vermehrt psychische Belastungen und deren Ursachen in den Vordergrund gerückt werden müssen. Eine psychische Gefährdungsbeurteilung, wie die PGB.online, ist somit der erste Schritt in die Gesunderhaltung unserer Arbeitswelt.